Schlagwörter

, , , , , , , ,

Wie waren LernLab und EduCamp in Berlin?

Am 1. November fand in Berlin an der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule das erste Lernen2.0-Labor statt, das LernLabBerlin: Web2.0-Lehrer treffen auf reale Schulklassen. Angesichts der Verhandlungen in der AG Digitale Agenda der Großen Koalition, jedem Schüler ein Tablet zu sponsern, war das LernLab sehr aktuell. Gleich danach fand das EduCamp statt, wo diverse Erfahrungen auf dem LernLab reflektiert wurden, z.B. gibt es eine digitale Didaktik? Was haben wir aus dem Lab gelernt?

Das LernLab wurde auf den verschiedensten Wegen reflektiert. Zwei interessante und tiefe Einblicke gabs bei den Bertelsmännern. „Ein spannendes Konzept, raus aus der  Theorie in die Praxis“, schrieb Moritz Schmidt-Degenhardt. Und legte dann mit drei Sessionsberichten vom EduCamp nach. Auch Kubiwahn hat das LernLab kenntnisreich beschrieben. Was er beschreibt, nämlich die große Gefahr, am Schüler vorbei zu unterrichten, sieht man auch ein bisschen hier bei den FEZBloggern, das sind SchülerInnen, die in verschiedenen Veranstaltungen waren.

In einem Audioboo, schön zum Reinhören für jedermann, sinniert @HerrLarbig über eine paar interessante Beobachtungen. Über das LernLab hat er einen Blogpost geschrieben: Ist ein kleines Lob auf LehrerIn2.0 geworden – der/die schnell auf 1.0 umschalten kann. Aber er guckt genau hin, der Torsten.

Einiges mehr über EduCamp und LernLab wurde inzwischen geblogt. Dazu gehört die Überraschung, wie viel Mut ein EduCamp erfordert. Bei @mschaki gab es die rosarote Brille und viel Begeisterung für das LernLab am Freitag.

Und der @tastenspieler hat ein YouTube-Video aufgenommen >>> hier

Im Nebeneinander von #echh13 und #ecb13 kann man sehen, was das LernLab zu leisten vermag. In Hamburg gab es eine Session zu Didaktik, die war sehr sehr peinlich, um es freundlich zu sagen. Vergleicht man dazu die Session in Berlin, so war sie, erstens, rappelvoll und, zweitens, ziemlich spannend. Aber nicht etwa, weil die Berliner Disputanten so viel klüger gewesen wären als die in der Hansestadt, nein, sie hatten halt taufrisch die Beobachtungen im LernLab als empirische Basis vor Augen – da sieht man mehr, da ist man sensibler für vieles. Hier hat das LernLab ganz deutlich den Unterschied gemacht, und was @scheppler und @herrlarbig zur prinzipiellen Differenz zwischen Lernen1.0 und 2.0 sagten, das hatte Hand und Fuß das Zeug für ein Lehrerseminar: „ganz neuer Lernraum; Revolution der Kommunikation, der Wissensaneignung und der Nähe-Distanz-Beziehungen.“

In einer Session am Sonntag in Berlins Heinrich-von-Stephan-Schule zum Thema LernLab war die Antwort auf die Frage „Was bringt’s?“ schnell gefunden. Große Begeisterung! (Übrigens auch bei den SchülerInnen)

Das LernLab trägt Themen ins EduCamp, inspiriert zu Gesprächen über Didaktik, ent-theoretisiert den Diskurs auch mal. Und ist ein Kick, um das neue Lernen schneller in die Schulen zu bringen.

Gerade das Format LernLab kam gut an – als ein Praxistag in einer Schule mit SchülerInnen: „So was muss es wieder geben – auch in Frankfurt!“

P.S. Wer sich übers Sponsoring informieren will, kann das seit Sonntag hier tun.

Advertisements